
बधाई दो
Zusammenfassung
„बधाई दो“ erzählt die Geschichte von Shardul Thakur, einem schwulen Polizisten in Dehradun, und Suman Singh, einer lesbischen Sportlehrerin. Beide stehen unter dem Druck ihrer Familien und der Gesellschaft, endlich zu heiraten und ein scheinbar normales Leben zu führen. Als Shardul und Suman sich kennenlernen, erkennen sie, dass eine Ehe zwischen ihnen eine Möglichkeit sein könnte, ihre sexuelle Orientierung vor dem Umfeld zu verbergen. Sie schließen eine sogenannte „Lavender Marriage“ und beziehen gemeinsam ein Haus, doch damit beginnen die eigentlichen Schwierigkeiten erst. Während Shardul mit den Erwartungen seiner konservativen Familie und dem Wunsch nach einem Enkelkind konfrontiert wird, versucht Suman, ihre eigene Identität und ihre Gefühle für ihre Partnerin Rimjhim zu bewahren. Das Zusammenleben der beiden Eheleute entwickelt sich zu einem Balanceakt zwischen Geheimhaltung, gegenseitiger Unterstützung und der Angst, von Familie, Freunden oder der Nachbarschaft entlarvt zu werden. Aus der ungewöhnlichen Zweckgemeinschaft entsteht dabei eine enge Verbundenheit, die jedoch immer wieder durch gesellschaftliche Vorurteile und persönliche Unsicherheiten auf die Probe gestellt wird. Rajkummar Rao spielt Shardul als gutmütigen, verletzlichen Mann, der sich nach einem ruhigen Leben sehnt, aber zunehmend erkennt, wie sehr ihn die Erwartungen anderer einengen. Bhumi Pednekar verleiht Suman Entschlossenheit und emotionale Tiefe: Sie ist selbstbewusst und unabhängig, muss aber ebenso um das Recht kämpfen, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu führen. Zu den wichtigen Nebenfiguren gehören Rimjhim sowie Sharduls und Sumans Familien, die unterschiedliche Formen von Unverständnis, Zuneigung und sozialem Druck verkörpern. Der Film verbindet komödiantische Momente mit einem ernsthaften Blick auf die Lebensrealität queerer Menschen in Indien. Im Mittelpunkt stehen die Frage nach persönlicher Freiheit, der Zwang zur Anpassung und die Bedeutung von Ehrlichkeit in Beziehungen. „बधाई दो“ kritisiert dabei nicht nur offene Homophobie, sondern auch die scheinbar harmlosen Erwartungen an Ehe, Kinder und familiäre Pflichterfüllung. Zugleich setzt der Film auf Wärme und Humor und zeigt, wie wichtig Solidarität, Freundschaft und eine selbst gewählte Familie sein können.









